Dienstag, 23 Mai 2017
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Abruzzen oder Apenin?

Das „Rückgrat“ Italiens, die Bergkette des Apennins, beeindruckt in der Region Abruzzo mit seinen höchsten Erhebungen. In der Region Abruzzo sind das von Nord nach Süd:

die MONTI DELLA LAGA – Nationalpark des Gran Sasso (2912 m) und der Monti della Laga
die Berge Sirente (2349 m) und Velino (2487 m) – Regionalpark Sirente-Velino
die MAJELLA mit dem Monte Amaro (2793 m) – Nationalpark der Majella
der Monte Greco (2283 m)
die MONTI DELLA META mit dem Monte Petroso (2247 m) – Nationalpark Abruzzen, Latium und Molise

Da Atri und die Riserva Naturale dei Calanchi genau östlich des höchsten Gipfels der Monti della Laga - dem Corno Grande des Gran Sasso (2912 m) - liegt, fungiert dieser „große Felsen“ als Hausberg des NIDO dei CALANCHI.

Die nachfolgenden Ausblicke sind alle direkt vom Haus aus aufgenommen mit Blick nach Westen. Im Herbst, Winter und Frühling ist unser Hausberg schneebedeckt. Bis Mitte/Ende Mai ist dann auch der letzte weiße Fleck weggetaut und die Schafe aus der Valle Piomba – unser Tal in Richtung Westen – ziehen wieder hinauf auf die Hochflächen des Campo Imperatore.

Der Gran Sasso beeindruckt mit seiner unterschiedlich wahrnehmbaren Entfernung. Manchmal ist er zum Greifen nah und man kann mit dem Fernglas Details wie z.B. Gämsen erkennen und dann ist er wieder sehr weit weg, oder aber er ist ganz verschwunden und hüllt sich in Wolken. Im Winter und im Sommer sehr früh morgens zeigt er sich von seiner besten Seite, da die Sicht dann ganz klar ist. Mit zunehmender Hitze hüllt er sich in Dunst.

Auf jeden Fall atemberaubend ist seine abendliche Sonnenuntergangsinszenierung, eine spektakuläre Farbexplosion!