Domenica, 22 Ott 2017
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L'Abruzzo PDF Stampa E-mail

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Nicht nur Mare e Monti!

Die Region Abruzzo in Mittelitalien ist bisher nur wenig bekannt; in Anbetracht der Attraktivität dieses Landstrichs eine an sich unverständliche Tatsache.


Es ist eine gebirgige Landschaft, die im Osten an die Adriaküste und im Westen an die Region Lazio (Rom) grenzt. Dazwischen liegen der Küstenstreifen und der Apennin mit seinem höchsten Berg, dem Gran Sasso (2912m), seinen Hochebenen und den großflächigen Naturparks.



Ein beliebtes Urlaubsziel der Italiener ist die Küstenregion mit ihren kilometerlangen Sandstränden und Promenaden. Konzentriert auf wenige Wochen im Hochsommer wird hier viel geboten. Bis Mitte Juli und ab Mitte September genießen die Einheimischen und die wenigen ausländischen Touristen hier Ruhe und Entspannung.


Zwischen Küste und Gebirge gibt es viele „urige“  Dörfer und Kleinstädte mit ihren jahrhundertealten Ortskernen, die eine Besichtigung und einen Besuch der vielen Bars (Cafés) wert sind.


Die Vegetation beginnt in dem klimatisch milden Küstenstreifen bereits sehr früh. In den Weinbergen reift der Montepulciano d‘Abruzzo, von einfacher Qualität bis zu Spitzenprodukten, und macht diese Landschaft weltweit unter den Weingenießern bekannt.

Die Menschen sind geprägt von ihrer Landschaft und Geschichte und haben über Jahrhunderte gelernt, ihre Probleme selbst zu lösen. Der industrielle Einfluss, vor allem auf die Landwirtschaft, ist an dieser Region lange Zeit vorbeigegangen. Aus diesem jahrzehntelangen Nachteil erwächst nun der Vorteil, dass die Region in weiten Teilen landschaftlich noch unberührt und intakt ist, was man auch an den vielen Naturparks ablesen kann. Die Bewohner der Region Abruzzo, die Abruzzesi, sind Fremden gegenüber sehr freundlich, offen und hilfsbereit.